Orte der plastischen Kunst

Il seminario è tenuto in tedesco.

Ein kryptischer Titel? Wie ihn entschlüsseln? Der Begriff «Orte» ist der Plural von Ort und das Substantiv zum Verb orten. Er steht für mehrere, topographisch nicht festgelegte Standorte. Es kann ein Platz sein oder eine Ecke in einem offenen oder geschlossenen Raum in einer Stadt oder sonst wo in der Landschaft. Sie sind, entsprechend der Vorgabe im Titel, mit einem oder mehreren dreidimensionalen, eigens dafür geschaffenen oder geholten Objekten besetzt.

Im angezeigten Seminarwochenende sollen derartige Orte erkundet, unsere Aufmerksamkeit auf plastische Elemente gelenkt und die Wahrnehmung sensibilisiert werden. Wir studieren aus der Sicht des Betrachters eine Reihe ausgewählter Beispiele unterschiedlicher Raum-Kunst-Konstellationen.

  • In einem ersten Teil analysieren wir den von Kunstschaffenden mitgestalteten Platz in der Stadt.
  • In einem zweiten Teil untersuchen wir ortspezifisch organisierte «Plastik»-und «Skulpturen»-Ausstellungen (Biel, Basel, Münster).
  • In einem dritten Teil konzentrieren wir uns auf abseitige «Unorte», die ins Augenmerk von Kunstschaffenden geraten.
  • In einem vierten und letzten Teil rücken wir den Werkplatz der Kunstschaffenden ins Zentrum unserer Recherche.

Wir begeben uns auf Spurensuche und folgen einem Pfad, der entlang bestehender, plastischer Kunst auf Plätzen und in Innenräumen führt, der zu Ausstellungen und Depots leitet und auf dem Werkplatz zum Ort des Ent-stehens plastischer Kunst endet. Wir starten in der Grossstadt und beschliessen unsere virtuelle Tour auf dem neuen Werkplatz in Peccia. Wir fragen unterwegs nach den Voraussetzungen und Bedingungen: wo, womit und wofür entsteht plastische Kunst? Wer bestimmt? Wer liefert Ideen? Was inspiriert? Was motiviert, umzusetzen und auszuführen? Wie sind die Reaktionen?

Abbildungen (Aufnahmen Archiv MTB)

  1. Blick durchs Fenster auf den Heimplatz mit Pipilotti Rists Tastende Lichter & Auguste Rodins Höllenpforte, Zürich
  2. Olivier Mosset, Ohne Titel (à Paul Cézanne), Beton, Biel, Nidaugasse
  3. Max Bill, Pavillon-Skulptur, Granit, Zürich, Pelikanstrasse
  4. Raumaufnahme der Ausstellung Marion Baruch, Innenausseninnen, Kunstmuseum Luzern

Corsi

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