engagiert sich seit ihrem Abschluss des Masterstudiums in Art Education mit Schwerpunkt «Ausstellen und Vermitteln» (heute Curatorial Studies) an der Zürcher Hochschule der Künste im Jahr 2017 für die Förderung, Sichtbarkeit und nachhaltige Positionierung zeitgenössischer Künstler:innen aus der Schweiz und Liechtenstein. 2018 co-kuratierte sie unter anderem die JKON (Jungkunst Olten). 2019 gründete sie gemeinsam mit Tanja Breu das Kuratorinnenkollektiv baronebreu, das insbesondere performativen, installativen und prozessbasierten künstlerischen Praktiken eine Plattform bietet. Von 2023 bis 2024 kuratierte Barone gemeinsam mit Tanja Breu den kunstkasten in Winterthur, dessen kuratorische Leitung sie seit 2025 eigenständig verantwortet.
Barones kuratorische Praxis zeichnet sich durch eine enge, dialogische und praxisorientierte Zusammenarbeit mit Künstler:innen aus. Im Zentrum stehen partizipative und prozessbasierte Ansätze, eventbasierte Ausstellungsformate sowie die Entwicklung von Räumen, in denen künstlerische Produktion, Vermittlung und Rezeption ineinandergreifen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden der Aufbau nachhaltiger Netzwerke und die kontinuierliche Pflege und Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen Künstler:innen, Institutionen und Publikum. Ihre kuratorische Haltung basiert auf einem inklusiven und diversitätsorientierten Verständnis zeitgenössischer Ausstellungspraxis. Dabei richtet sie den Fokus sowohl auf die Förderung aufstrebender Nachwuchskünstler:innen als auch auf die Sichtbarmachung etablierter Mid-Career-Positionen und insbesondere auf künstlerische Positionen von Frauen und strukturell unterrepräsentierten Akteur:innen im Kunstbetrieb. Parallel zu ihrer Ausstellungstätigkeit verfasst Barone kunsttheoretische und kunstvermittelnde Texte und begleitet freischaffende Künstler:innen in der Kontextualisierung, Vermittlung und Sichtbarmachung ihrer künstlerischen Positionen.